Jetzt muss die Kreisschule im Zentrum stehen
Die Nachricht, dass Andreas Glarner seine politischen Ämter auf Ende Jahr abgibt, verändert auch die Situation rund um die Kreisschule Mutschellen: Er bleibt Präsident des KSM-Vorstands. Gleichzeitig steht die Schule mit dem angekündigten Abgang von Schulleiter Florian Stähli nach nur wenigen Monaten im Amt vor einer weiteren wichtigen personellen Veränderung.
Für den Vorstand der SP Mutschellen-Kelleramt ist deshalb klar: Jetzt muss die Kreisschule im Zentrum stehen, nicht einzelne Personen.
Der Sektionsvorstand hat die Wahl von Andreas Glarner zum Präsidenten des KSM-Vorstands von Beginn weg kritisch beurteilt und sich mit einer Beschwerde gegen diese Wahl gewehrt. Der Rechtsweg ist inzwischen aus formellen Gründen abgeschlossen. Die grundsätzlichen Fragen zur Führung der Kreisschule bleiben jedoch bestehen.
Die erneute personelle Veränderung zeigt, dass die KSM weiterhin vor wichtigen Herausforderungen steht. Gerade jetzt braucht es im Führungsteam pädagogische Kenntnisse und Feingefühl, klare Führungsstrukturen, kompetente und zielführende Personalentscheide, Transparenz und einen offenen Dialog zwischen Schule, Eltern, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern, Behörden und Bevölkerung.
Der Vorstand der SP Mutschellen-Kelleramt will deshalb nicht nur kritisch beobachten, sondern konstruktiv zur weiteren Entwicklung der Kreisschule beitragen. Eine Möglichkeit dazu sieht der Vorstand in der Idee einer IG Kreisschule: einer Plattform für alle, denen eine starke und gut funktionierende Kreisschule Mutschellen wichtig ist. Sie könnte Raum für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und konstruktive Vorschläge bieten.
Wer sich einbringen möchte, kann sich unter info@sp-mutschellen-kelleramt.ch mit dem Sektionsvorstand in Verbindung setzen.
Denn bei allen Diskussionen sollte eines im Zentrum stehen: Es geht nicht darum, wer an der Spitze steht. Es geht darum, dass unsere Kinder und Jugendlichen eine starke, verlässliche und gut geführte Schule haben.
Die SP Mutschellen-Kelleramt wird die weitere Entwicklung der Kreisschule deshalb weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten.
